Die richtigen Laufschuhe finden - So klappt's ganz einfach

Übersicht Laufschuhe von verschiedenen Marken und Laufschuh Typen.
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Diese Laufschuhtypen gibt es

Welcher Laufschuhtyp soll's sein?

Die Auswahl an Laufschuhen ist so groß wie nie zuvor. Für jeden Einsatz und für jeden Läufertyp gibt es den richtigen Schuh. Allerdings ist es nicht immer einfach, in diesem großen Angebot den perfekten Laufschuh zu finden.

Egal ob du einen Stadtmarathon absolvieren, durch schwieriges Gelände oder einfach nur trainieren möchtest – für jede Situation benötigst du den passenden Laufschuh. Wir stellen dir die fünf wichtigen Laufschuhtypen vor und zeigen dir, welcher davon zu deinen Laufzielen passt.
Grafische Darstellung der Unterschenkelknochen beim Laufen.

Neutralschuhe

Die größte Laufschuhkategorie: Neutralschuhe verfügen in der Regel über eine komfortable Dämpfung und eine mittlere bis starke Sprengung (Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß in der Regel zwischen 8 bis 11mm). Schaft und Sohle sind so gestaltet, dass sie dem Fuß beim Laufen eine gewisse Führung geben.

Das Gewicht von Neutralschuhen liegt zwischen dem von Stabilitäts- und Wettkampfschuhen. Beim Obermaterial kommt in der Regel atmungsaktives Mesh zum Einsatz. Die Gummimischungen der Sohlen sind für den hohen Abrieb auf Asphalt abgestimmt und dementsprechend langlebig.
 
Für wen sind Neutralschuhe ideal?

Läufer, die Neutralschuhe tragen, haben keine Probleme beim Abrollen und keine Fehlstellungen der Gelenke. Für Freizeit und Trainingsläufe sind Neutralschuhe optimal geeignet – egal, ob für kurze oder lange Distanzen.
 
Steckbrief Neutralschuhe

  • Komfortable Dämpfung
  • ideal für Asphalt
  • Keine bis mittlere Führung
  • Moderate Sprengung
Eine Läuferin macht Pause auf einem Steg. Die Sonne scheint ihr entgegen.

Stabilitätsschuhe

Laufschuhe der Kategorie „Stabilität“ verfügen über einen steiferen Schaft und geben dem Fuß auf diese Weise mehr Halt und Führung als Neutralschuhe. Die Dämpfung ist meist sehr stark ausgeprägt und die Schuhe verfügen meist über eine Konstruktion mit starken Stützen (Pronationsstütze). Dies verhindert die Überpronation, also ein starkes Abknicken des Sprunggelenks nach innen aufgrund von Fußfehlstellungen. Der Fokus liegt bei Stabilitätsschuhen nicht auf Bestzeiten, sondern darauf, ein möglichst komfortables Laufen zu ermöglichen.
 
Wer sollte Stabilitätsschuhe tragen?

Läufer, die beim Abrollen im Sprunggelenk stark nach innen knicken (Überpronation), finden in Stabilitätsschuhen den idealen Trainingspartner.
 
Steckbrief Stabilitätsschuhe

  • Maximale Dämpfung
  • Starke Führung
  • Mittlere bis starke Sprengung


Wenn du dir nicht sicher bist, ob du einen Neutralschuh oder einen Stabilschuh benötigst, führe in einer unserer Filialen eine Laufbandanalyse durch (mehr Infos hierzu weiter unten im Abschnitt „Lauflabor und Laufbandanalyse“).

Ein Mann und eine Frau laufen die Treppen hinauf. Dargestellt ist der Vorfusslauf. Der natürliche Laufstil des Menschen.

Natural-Running-Schuhe

Im Gegensatz zu den Stabilitätsschuhen verzichten Natural-Running-Schuhe auf jegliche Stützen. Dadurch wird der ganze Schuh sehr flexibel und leicht. Auch die Dämpfung ist auf das Nötigste reduziert, denn die Sohle übernimmt lediglich die Aufgabe, den Fuß vor Steinen und scharfen Kanten zu schützen. Wenn der Fuß auf dem Boden aufsetzt, wird der Aufprall vom Bewegungsapparat aufgefangen.
Um den Vorfußlauf zu unterstützen, verfügen Natural-Running Schuhe meist nur über wenig Sprengung. Hat ein Laufschuh keine Sprengung, spricht man auch von einem Zerodrop-Schuh. Dadurch wird ein natürlicherer Laufstil gefördert, bei dem der Läufer statt auf der Ferse auf dem Mittel- oder Vorfuß landet. Da sich der Fuß beim Vorfußlaufstil etwas aufspreizt, ist die Zehenbox bei Natural-Running-Schuhen in der Regel etwas breiter.
 
Für wen eignen sich Natural-Running-Schuhe?

Natural-Running-Schuhe sind etwas für fortgeschrittene Läufer. Fuß und Wade müssen hier deutlich mehr arbeiten als in Neutralschuhen, dafür wird aber auch ein größerer Trainingseffekt erzielt, da die Fußmuskulatur gestärkt wird. Viele Läufer nutzen Natrual-Running-Schuhe als Zweitschuh im Lauftraining, um Kraft und Motorik zu trainieren.
 
Steckbrief Natural-Running Schuhe

  • Minimale Dämpfung
  • Keine Führung
  • Minimale Sprengung
  • hervorragende Zweitschuhe für kurze, intensive Einheiten
Ein Läufer läuft mit Trailrunning Schuhe und Rucksack einen steilen Waldweg hinauf.

Trailrunning-Schuhe

Um Läufern im Gelände optimalen Halt zu bieten, verfügen Trailrunning-Schuhe über einige Besonderheiten. In erster Linie fällt die Sohle auf, die meistens mit großen Stollen besetzt ist, um auch auf schlammigen weichen Wegen genug Grip zu bieten. Für den Einsatz auf der Straße sind die Schuhe jedoch nicht gedacht – hier reiben sich die Stollen sehr schnell ab.

Beim Obermaterial kommt anstelle von Mesh oft ein atmungsaktiver Stoff zum Einsatz – dieser ist in der Regel etwas robuster. Spezielle Modelle sind mit Membranen versehen, die die Schuhe wasserdicht und atmungsaktiv machen; ein Vorteil bei Läufen über nasse Wiesen, seichte Bachläufe oder im Regen.
Da Schnürsenkel im Gelände leicht an Büschen und Wurzeln hängenbleiben, besitzen viele Trailrunning-Schuhe ein spezielles Schnürsystem sowie eine Schnürsenkeltasche. Da abseits der Straße auf weichem Untergrund gelaufen wird, verzichten viele Trailmodelle zudem auf dicke Zwischensohlen mit starker Dämpfung. Stattdessen wird mehr Wert auf einen direkten Kontakt zum Untergrund gelegt.
 
Wer braucht Trailrunning-Schuhe?

Nun, das ist offensichtlich: Wer Wald gegen Asphalt tauscht, braucht meist auch mehr Grip in der Sohle – besonders bei schlechtem Wetter. Trailrunning-Schuhe bieten genau diesen Halt gepaart mit einem Durchstoßschutz vor großen Steinen.
 
Steckbrief Trailrunning-Schuhe

  • Mittlere Dämpfung
  • Mittlere Führung
  • Mittlere Sprengung
  • Maximaler Grip im Gelände
Eine Gruppe an Läufern die beim SportScheck Run mitmachen

Wettkampf- und Lightweightschuhe

Im Wettkampf zählt nur die Zeit. Wettkampfschuhe sind daher ausschließlich auf minimales Gewicht und maximale Performance ausgerichtet. Auf Stützen oder umfangreiche Dämpfung wird größtenteils verzichtet, auch die Robustheit steht nicht im Vordergrund. Dafür gewinnt die Belüftung mehr an Bedeutung.

Sind Wettkampfschuhe nur etwas für Top-Athleten? Nein. Auch Hobbysportler profitieren im Wettkampf von einem leichten Schuh. Allerdings sollte man den im Training schon mal ausprobiert haben, denn diese Laufschuhe unterstützen den Läufer nur minimal. D.h. Muskeln und Fußgewölbe übernehmen die Aufgaben von Führung und Dämpfung. Auf langen Distanzen kann sich das gesparte Gewicht auf den letzten Metern bitter rächen, wenn die Anstrengung dann keinen sauberen Laufstil mehr zulässt.

 
Steckbrief Wettkampfschuhe

  • Minimale Dämpfung
  • Minimale Führung
  • Wenig Sprengung
  • Maximale Belüftung
  • Geringes Gewicht
Eine Gruppe von Läufern steht zusammen. Alle tragen unterschiedliche Laufschuhe.

Die passenden Laufschuhe finden

Zu eng, instabil, schlecht gedämpft: unpassende Laufschuhe können den Spaß am Joggen so richtig vermiesen.

Gut, dass du hier alle wichtigen Infos findest: Damit dein nächstes Laufschuhpaar super sitzt und deinen rasenden Auftritt unterstützt statt behindert.


Laufen ist in vieler Hinsicht ein optimaler Sport: Du verbrennst Kalorien, trainierst Ausdauer und Koordination und bewegst dich an der frischen Luft. Es ist ein unkomplizierter Sport, den man fast immer und überall ausüben kann mit wenige zusätzlicher Ausrüstung: Ein luftiges T-Shirt und Shorts oder Leggings genügen für den Anfang. Allerdings solltest du beim Laufen auf gar keinen Fall auf gutes Schuhwerk verzichten. Ob du dich einfach nur fit halten willst oder für den Marathon trainiert – der richtige Laufschuh ist das A und O für jeden Läufer.

Ein Läufer läuft mit wasserdichten Laufschuhen von On durch einen Fluss.

Den perfekten Laufschuh für Dich finden

Um den besten Laufschuh für dich zu ermitteln, sind das persönliche Laufziel, die Häufigkeit und Intensität des Laufpensums, aber auch der aktuelle Trainingsstandausschlaggebend. Die benötigte Stabilität des Laufschuhs hängt von anatomischen Gegebenheiten, Gewicht, sowie dem Laufstil ab. Auch die allgemeine Laufgeschwindigkeit spielt eine Rolle. Je häufiger du läufst, desto häufiger benötigst du neue Schuhe, da z.B. die Dämpfung auf Dauer nachlässt.

Laufschuhe bei SportScheck

SportScheck legt Wert auf eine besonders große Laufschuh-Auswahl von Top-Marken im Laufsegment wie adidas, Nike, ASICS, Brooks, ON, Salomon oder Saucony.

Du findest neutrale Damen- und Herren-Laufschuhe mit starker und schwacher Dämpfung, die du oft mit orthopädischen Einlagen kombinieren kannst. Außerdem bieten wir Stabilitäts-Laufschuhe an, die durch eine unterstützende Konstruktion leichte Fußfehlstellungen („einknicken“) korrigieren.

Für Ambitionierte gibt’s leichte und schnelle Wettkampfschuhe, mit denen du auf langen Asphaltstrecken punktest. Naturfreunde finden bei SportScheck wasserabweisende Trailrunningschuhe mit stark profilierter Sohle für den nächsten Run auf den Berg.

Ein Mann läuft auf einem Laufband. Grafisch sind die Unterschenkelknochen dargestellt.

Lauflabor und Laufbandanalyse

Wenn du dir einen neuen Schuh zulegen willst, empfehlen wir dir auf jeden Fall in einer unserer Filialen eine ausführliche Beratung im Lauflabor. Hier sprechen wir zuerst über deine Ziele und Anforderungen, dann analysieren wir auf dem Laufband deinen Laufstil.

Aufgrund der Ergebnisse aus der Laufbandanalyse empfehlen wir dir einige Modelle, die du ausführlich testen kannst.

Ist nicht der richtige Schuh dabei, kannst du verschiedene Socken und Einlagen ausprobieren, bis du deinen perfekten Laufschuh gefunden hast.

Das Aufkommen und auch das Abrollverhalten beim Laufen  sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ergeben sich aus einem Zusammenspiel von Trainingszustand und Tagesform (z.B. starke oder schwache Muskulatur, fit oder müde), Gewohnheit, Gelände (Asphalt, weicher Waldboden, felsiger Bergweg mit Hindernissen) und natürlich von anatomischen Voraussetzungen (Fußstellung, Kniestellung, Hüftstellung).

Es gibt beispielsweise Fersen-, Mittelfuß. und Ballenläufer, Menschen mit einem Platt- oder Hohlfuß. Viele Menschen knicken beim Laufen nach innen ein, manche laufen übermäßig stark über den äußeren Rist. So entstehen punktuelle (Über-)Belastungen. Der richtige Laufschuh unterstützt dich optimal.

Aufs Gefühl hören: Dein Laufschuh sollte...

  • nirgendwo drücken – weder an den Seiten noch vorne oder an der Ferse.
  • keinen hohen Schuhrand haben, auf dem die Knöchel aufliegen und sich dadurch beim Laufen abreiben.
  • breit genug sein, damit der Fuß komplett auf dem Leisten des Schuhs steht.
  • gut und gleichmäßig abrollen.
  • genügend Stabilität, z. B. durch zusätzliche Schnürung, geben.
  • ausreichend gedämpft sein.
  • eine flexible Zwischensohle haben.

Stelle Dir folgende Fragen für die Wahl des richtigen Laufschuhs:

  • Trainiere ich nur im Sommer oder brauche ich die Laufschuhe auch im Winter? Wenn man im Winter auch bei Schnee unterwegs ist, machen Trailschuhe Sinn, ansonst sollte man bei nasskaltem Wetter zu Schuhen mit Gore-Membran greifen.
  • Auf welchem Untergrund laufe ich häufiger – auf geteerten Straßen oder eher auf unbefestigten Wegen? Generell gilt, je härter der Untergrund, desto stärker die Dämpfung. Ob Asphalt, Kiesboden oder Gras – es gibt für jede Umgebung und jede Anforderung die geeigneten Schuhe oder auch Allrounder, die sich für viele Untergründe eignen.
  • Brauche ich die Laufschuhe für das gelegentliche Joggen oder zum intensiven Ausdauertraining? Denn ein Trainingsschuh hat mehr Dämpfung als ein Wettkampfschuh, aber ein Wettkampfschuh ist dadurch auch wesentlich leichter.
3 Läufer laufen auf einer Straße nebeneinander her. Zu sehen sind die Unterschenkel und Füße, die in unterschiedlichen Laufschuhmodellen stecken.

Gesundheitliche Aspekte beim kauf von Laufschuhen

Auf Passform und Größe achten

Wenn man die vorherigen Fragen für sich beantwortet hat und sich auch schon für Design, Material und Farbe entschieden hat, geht es an die Passform und Größe. Schließlich sollen Laufschuhe wie angegossen passen, beim Training unterstützen und nicht nur gut aussehen. Aber es ist nicht immer leicht, die richtige Größe der Laufschuhe zu bestimmen.

Eine Faustregel ist, dass im Schuh vor dem großen Zeh etwa eine Daumenbreite Platz sein sollte. Allerdings unterscheiden sich die Größen bei den einzelnen Herstellern manchmal sehr. Also misst man am besten vor dem Schuhkauf die Fußlänge in Zentimetern ab und vergleicht sie dann mit der Schuhgrößentabelle der einzelnen Hersteller.

Damit geht man auf Nummer sicher, dass eine Größe 40 sich auch wirklich wie eine gewohnte Größe 40 anfühlt und nirgends drückt und zwickt.

Pass- & Fuß-Form sind bei Laufschuhen entscheidend 

Auch die Passform ist beim Laufschuhkauf entscheidend. Denn jeder Läufer hat einen anderen Fußtyp. Beim Mittelfußgewölbe, dem natürlichen Stoßdämpfer der Füße, unterscheidet man zwischen Normalfuß, Hohlfuß und Senkfuß. Jede Form bedingt ein unterschiedliches Abrollverhalten und braucht somit unterschiedliche Schuhkonstruktionen. Welchen Fußtyp man hat, lässt sich bei einer Laufbandanalyse ermitteln.


Folgende Fußformen gibt es:
Grafische Darstellung von 3 verschiedenen Fußtypen. Je nach Fußtyp sollte der Laufschuh ausgewählt werden.

Falsche Laufschuhe können zu körperlichen Beschwerden führen

Laufschuhe müssen manchmal auch speziellen Anforderungen genügen, z. B. bei hohem Körpergewicht oder körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen. Da wird meist viel Dämpfung benötigt, die den „Aufprall“ absorbiert und federt. Denn beim Laufen wirkt je nach Geschwindigkeit das 2- bis 4-fache des Körpergewichts bei jedem Schritt auf den Laufschuh. 


Vorsicht ist geboten, denn ungeeignete Laufschuhe können schnell zu Fußproblemen, Knieschmerzen, Schienbeinschmerzen und Rückenschmerzen führen, und bei einer Vorbelastung das Verletzungsrisiko sogar erhöhen. Oftmals werden dann orthopädische Schuheinlagen in neutralen Laufschuhen eingesetzt, um eventuelle Fehlstellungen zu korrigieren.

Ein Läufer rennt in Trailrunning Schuhen einen Erdhügel hinauf.

Haltbarkeit von Laufschuhen

An der Schuhsohle erkennt man schnell, ob ein Laufschuh schon abgelaufen ist. Ist sie flach und abgewetzt, ist es an der Zeit für ein paar Neue. Die Lebensdauer von Laufschuhen hängt von Körpergewicht, Abrollverhalten, Laufstil, Untergrund, Häufigkeit, Gewicht, Art und Material ab.

In der Regel halten Laufschuhe zwischen 800 und 1.200 Kilometer. Für Gelegenheits- und Hobbyläufer ist deshalb ein Jahr der normale Rhythmus für den Schuhwechsel. Ambitionierte Läufer können auch schon mal drei und mehr Paar pro Jahr verschleißen.
Generell sollte jeder der mehr als 20 Kilometer pro Woche läuft, mindestens zwei Paar Laufschuhe besitzen, damit sie im Wechsel zum Einsatz kommen.

Das ist sowohl für die Füße als auch für die Schuhe regenerativ. Denn ein Schuh braucht bis zu 48 Stunden um sich zu „erholen“. Erst dann bringt er wieder die volle Dämpfungsleistung. Zudem dämpft und führt jedes Paar Schuhe anders und beansprucht so die Muskulatur auf unterschiedliche Weise. Ein weiterer Vorteil von mehreren Paaren ist, dass man schneller merkt, wenn ein Schuh seine Lebensdauer überschritten hat, da man ja immer einen Vergleich ziehen kann.

Bei der Pflege sollte man darauf achten, dass man die Schuhe nach dem Laufen komplett auslüftet, um Pilzen und Bakterien keinen Nährboden zu bieten. Falls die Schuhe mal dreckiger sind, sollte man sie möglichst nicht in der Waschmaschine waschen, auch wenn das schnell und einfach ist. Denn in der Waschmaschine kann durch Wärme und Waschmittel die Zwischensohle angegriffen, spröde und hart werden. Besser: Die Schuhe einfach gleich nach dem Lauf mit einer Bürste oder einem Schwamm und lauwarmem Wasser reinigen.

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Laufschuhe Lexikon

Rückfuß

Der Rückfuß beschreibt das Aufsetzverhalten des Fußes. Beim Rückfuß setzt der Fuß beim Gehen oder Laufen eher mit der Ferse auf. Das erfordert eine insgesamt geringere Dämpfung im Laufschuh.

Vorfuß

Der Vorfuß beschreibt das Aufsetzverhalten, bei dem man zuerst mit dem Vorfuß, also mit den Zehen auf dem Boden tritt. Eine höhere Dämpfung des Laufschuhs wird benötigt.

Überpronation

Bei einer Überpronation sind die Beine im Stand eher nach innen gebogen und die Knie bewegen sich beim Beugen zur Innenseite. Der Fuß knickt beim Aufsetzen auch eher nach innen. Der richtige Schuh sollte eine stabilisierende Stützfunktion und eine ausreichende Dämpfung aufweisen, um ein übermäßiges Einsinken zu verhindern.

Unterpronation (Supination)

Die Beine sind im Stand eher nach außen gebogen und die Knie bewegen sich beim Beugen eher zur Außenseite. Der Fuß knickt beim Aufsetzen eher nach außen ab. Ein flexiblerer Schuh mit einer hohen Torsion, z. B. Neutral Running Laufschuhe, unterstützen den Fuß optimal.

Zwischensohle

Die Zwischensohle ist aus elastischem Material und befindet sich zwischen Innen- und Laufsohle. Ihr Aufbau ist äußert komplex und unterstützt den Fuß beim Federn, was die Knie-, Sprung- und Hüftgelenke schont. Manchmal werden in die Zwischensohle spezielle Elemente wie Luft- und Gelkissen eingesetzt, um die Dämpfung zu verstärken.

Sprenung

Die Sprengung bei Laufschuhen bezeichnet den Höhenunterschied von der Ferse bis zum Vorfuß, der von dem Fußbett und der Zwischensohle vorgegeben wird.

Dämpfung

Die Dämpfung schützt die Füße, Knie und Gelenke beim Laufen. Der Dämpfungsgrad wird dabei vom Körpergewicht, Untergrund, Laufstil, Trainingsart und Fußtyp bestimmt.