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Fit ins Neue Jahr: vom Neujahrsvorsatz zur Routine

Die Vorsätze sind groß und du willst dieses Jahr auf jeden Fall dranbleiben? Hier gibt's neue Ideen für dein Fitnesstraining - und: wie du es wirklich schaffst, aus deinen guten Vorsätzen Routinen zu formen...

AM 01.01.2022

Hometraining im Wohnzimmer

Wie dir sicherlich bewusst ist, gibt es nicht das Allheilmittel, mit welchem dir auf wundersame Weise Routinen zufliegen. Vielmehr steckt harte Arbeit und Disziplin dahinter, wirklich Gewohnheiten, und aus ihnen Routinen zu formen. Am Ende liegt es also wirklich alleine an dir, deiner Disziplin & Willenskraft, an deinen Neujahrsvorsätzen dranzubleiben. Dennoch können wir dir ein paar tolle Tipps & Hilfestellungen an die Hand geben, die dir dabei helfen können, Routinen aufzubauen...

Definiere Ziele

Sobald du dir Ziele setzt oder an Challenges teilnimmst, wird es dir leichter fallen, an deinen Vorsätzen zu bleiben. Du willst öfters trainieren? Führe eine Challenge mit Freunden durch. Du hast vor, regelmäßig laufen gehen? Melde dich für einen Lauf an! (Tipp: Der SportScheck Run findet bald statt...)

Verabrede dich mit Freunden

Wenn du dich etwa mit Freunden regelmäßig zum Laufen verabredest, ist die Hemmschwelle höher, abzusagen. Du willst sie schließlich nicht enttäuschen oder gar als unzuverlässig gelten.

Finde deinen Triggerpunkt

Etabliere einen Auslöser, der dich regelmäßig daran erinnert, an deinen Vorsätzen zu bleiben. Du willst regelmäßig Radfahren? Dann leg dir den Fahrradhelm an einen zentralen Ort. Wenn du dich eher nach deinem Smartphone richtest, stelle dir regelmäßige Wecker oder Reminder. Oder greife auf Trainingsapps zurück.

Belohne dich

Ganz wichtig: Gerade anfangs, wenn du noch nicht im Flow bist, kann es manchmal wirklich schwer sein, die nötige Muse zu finden. Kleine Belohnungen nach Trainingsende können dabei wie Wunder wirken. Ein heißes Bad nehmen? Das Lieblingsessen bestellen? Du entscheidest!

Probiere neue Trainingsalternativen aus

Du suchst nach frisch gebackener Motivation? Dann lohnt es sich auf jeden Fall auch, über den Tellerrand zu schauen. Denn was gibt es Schöneres, als das kribbelnde Gefühl, etwas ganz Neues auszuprobieren? Dabei ist die höhere Motivation nur ein Grund von vielen: Indem du Neues testest, gibst du deinem Körper außerdem Trainingsreize, die ihn stärker und flexibler machen. Wer weiß, vielleicht willst du ja gar nicht mehr zurück ins Studio, nachdem du die folgenden Sportarten getestet hast:

#1: Fitness-Boxen

Einfach mal Dampf ablassen – nicht nur das kannst du beim Fitness-Boxen. Die Argumente für dieses Workout sind schlagkräftig: Bei einer Stunde Training können schon einmal 800 Kilokalorien flöten gehen. Boxen trainiert Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Indem du Stress und überschüssige Energie an deinen Boxsack weitergibst, stärkst du deine Bauch-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur und verbesserst so auch deine Haltung. Du willst ins Boxen reinschnuppern? Hier findest du, was du dazu brauchst.

#2: Laufen und Walking

Läufer im Winter

Du hast dich bisher nicht ans Laufen gewagt? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen! Laufen ist der natürlichste Sport der Welt – und dabei höchst effektiv für deine Gesundheit und Fitness. Joggen baut Stress ab, verbessert dein Herz-Kreislauf- und dein Immunsystem und kann Pfunde schmelzen lassen. Wer es entspannter mag oder sanft einsteigen möchte, schnappt sich die Walkingstöcke und geht zügig. Egal zu welcher Jahreszeit: Nach einer Runde an der frischen Luft fühlst du dich immer besser – garantiert. Ja, auch im Winter

#3: Ski-Langlauf

Ein knackiger Po, ein definierter Bauch und ein starker Rücken – all das erreichst du mit Ski- Langlauf. Der Sport beansprucht alle Muskelpartien deines Körpers. Mehr noch als beim Schlittschuhlaufen oder Inlineskaten kräftigst du durch den Stockeinsatz auch deine Arm- und Rückenmuskulatur. Langlaufen trainiert außerdem wie kaum ein anderer Sport deine Ausdauer und verbrennt dabei ordentlich Kalorien – ob in der klassischen Variante oder beim Skating. Hier findest du, was du zum Ski-Langlauf brauchst.

#4: Radfahren und Indoor-Cycling

Radfahren macht den Kopf frei. Kein Wunder, dass Fahrräder seit Beginn der Krise so gefragt sind. Denn die Glückshormone, die dein Körper ausschüttet, wenn der Fahrtwind die Nase kitzelt, kann so mancher jetzt gut gebrauchen. Doch nicht nur die Psyche profitiert – auf dem Rad wirst du auch richtig fit. Radfahren regt den Stoffwechsel an und trainiert Kraft und Ausdauer. Radsport ist außerdem gelenkschonender als Joggen. 

Rafdfahren statt Fitnessstudio

Wem im Winter draußen schnell Finger und Zehen abfrieren, der stattet sich mit dem passenden Equipment aus oder steigt aufs Indoor-Rad. Das ist noch schweißtreibender und du kannst dabei sogar deine Lieblingsserie schauen. Hier findest du ausführliche Tipps zum Indoorcycling.

#5: Training im Home-Gym

Wer Kraftsport liebt und sich jetzt nicht unterkriegen lassen will, der richtet sich zu Hause ein Home-Gym ein. Du hast in deiner Wohnung keine Möglichkeit, Hantelbank oder Schlingentrainer zu platzieren? Macht nichts! Auch Kleingeräte, wie Kurzhanteln oder Fitnessbänder, sind effektive Tools, um den ganzen Körper zu kräftigen. Noch minimalistischer ist Bodyweight- Training. Das verlangt lediglich dein eigenes Körpergewicht und eine Trainingsmatte. Der größte Vorteil vom Home-Workout: Du musst nie auf ein freies Gerät warten. 

#6: Outdoor-Workouts

Zuhause fällt dir die Decke auf den Kopf? Dann verlagere dein Training nach draußen! Der verwaiste Spielplatz, öffentliche Parks oder der Trimm-Dich-Pfad um die Ecke warten nur darauf, dass du loslegst. An Rutsche, Wippe, Schaukel und Klettergerüst kannst du übrigens beinahe genauso effektiv trainieren wie an Fitness-Maschinen. Zwar ist das Gewicht nicht einstellbar, dafür sind Klimmzüge, Kletterfähigkeiten und Sprungtechnik gefragt. Wenn du mehr willst, nimmst du kleine Trainingstools, z.B. ein Springseil, mit nach draußen.

Outdoor Workout

#7: Yoga

Yoga ist nur was zur Entspannung? Von wegen! Yoga macht dich nicht nur mental stärker, er kräftigt auch deine Tiefenmuskulatur. Wenn du auf schlanke lange Muskeln stehst, bist du mit Yoga gut beraten. Gleichzeitig arbeitest du an deiner Beweglichkeit und Balance. Indem du regelmäßig Yoga praktizierst, beugst du Rückenschmerzen und Verletzungen vor. Eine große Auswahl an Equipment und Zubehör für deine Yoga-Praxis findest du hier.

Fazit: Nutze Alternativen als Chance!

Wenn du sonst oft nach demselben Schema trainierst, können dir Alternativen zu deiner Trainingsroutine dabei helfen, neue Motivation zu schöpfen und deinen Körper noch leistungsfähiger zu machen. Mit ihnen kannst du gezielt an Schwachstellen arbeiten und deinem Körper neue Impuls dazu geben, sich weiterzuentwickeln. Der Mix aus verschiedenen Belastungen macht dich rundum fit. 

Und nicht zuletzt: Bringe Geduld mit...

Neue Routinen zu formen, erfordert Arbeit, Disziplin und auch die ein oder andere Frustrationstoleranz. Sobald du aber im Flow bist, wird es dir viel leichter fallen und du wirst dir dankbar sein, in den harten Zeiten nicht aufgegeben zu haben. Behalte dir das immer im Hinterkopf, hab Geduld und denk dran: Es wird immer besser werden.

Bleib dran & toi toi toi!

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