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Gut zu Fuß: Outdoorschuhe speziell für Frauen

Schuh ist nicht gleich Schuh und Frauenfuß ist nicht gleich Männerfuß. Und so bieten Adidas, Salomon, Lowa und Co. passende Modelle zum Wandern, Bergsteigen und Trailrunning, die speziell für weibliche Füße entwickelt wurden. Warum ist das nötig und was gibt es zu beachten?

AM 02.12.2022 

Outdoorschuhe Frauen Wandern Bergsteigen Trailrunning

Ein gut passender, bequemer und funktionaler Schuh ist wohl das wichtigste Equipment beim Outdoor-Abenteuer. Ob einfache Wanderung, komplexe Bergtour oder ausdauerndes Trailrunning– wenn schlecht sitzende Schuhe Schmerzen verursachen oder nicht den richtigen Halt bieten, kann das nicht nur unbequem, sondern mitunter sogar gefährlich werden. Die richtigen Outdoorschuhe schaffen Abhilfe. Aber Schuh ist nicht gleich Schuh und Frauenfuß ist nicht gleich Männerfuß…

Die Anatomie des Frauenfußes

Dass ein Frauenfuß komplett anders ist als ein Männerfuß, dürfte bekannt sein. Die Schuhhersteller müssen das beachten und – das ist wohl der wichtigste Schritt – den Leisten der Frauenmodelle anpassen. Der Leisten eines Schuhs ist maßgeblich für dessen Passform verantwortlich. Er ist eine Art „künstlicher Fuß“ über den der Schuh in der Produktion gefertigt wird. Die Leisten der unterschiedlichen Hersteller sind verschieden – natürlich auch für Frauen und Männer und für den jeweiligen Einsatzzweck. 

Outdoorschuhe für Frauen

Outdoor-Schuhhersteller Salomon erklärt: Aufgrund der unterschiedlichen Anatomie zwischen Frauen- und Männerfüßen bedarf es in der Regel einen schmäleren Leisten für Damenmodelle, um eine optimale Stabilität und Passform zu gewährleisten. Gerade bei technischen Sportarten wie Trailrunning und Wandern ist es elementar, dass der Schuh richtig passt. Bei Frauenmodellen wird beim Leisten in der Regel die Risthöhe, Fersen- und der Ballenumfang angepasst, da Frauenfüße im Vergleich zu Männern über ein geringes Volumen verfügen. Ein weiteres Beispiel ist der Schaftabschluss. Bei Frauen ist der Wadenansatz weiter unten als bei Männern. Deshalb brauchen Outdoorschuhe für Frauen einen niedrigeren und weicheren Schaftabschluss.

Salomon betont zwar, dass Dämpfung, Sprengung und Technologien wie Sensifit, OptiVibe und Quicklace sowohl bei Damen-, als auch bei Herrenschuhen wiederzufinden sind, aber natürlich angepasst werden. Adidas beispielsweise bietet mit dem verstellbaren Boa® Fit System die Möglichkeit, Weite und dauerhaft sicheren Sitz noch individueller anzupassen. Auch Hanwag steht für Leistendiversität und besitzt zahlreiche verschiedene Leisten für Frauen und Männer im Angebot.

Outdoorschuhe für Frauen

Auch die Sohlen sollten bei Frauenmodellen anders konstruiert sein als bei den Pendants für Männer. Frauen sind in der Regel leichter als Männer, haben eine andere Körperstatur und damit andere Bewegungsabläufe. Bei Damenschuhen werden deshalb in der Regel etwas weichere Materialien zur Dämpfung und Stützung verarbeitet. Laut Wanderschuhhersteller Lowa absorbieren Frauen beim Gehen auftretende Kräfte zu größten Teilen mit Gelenken und Bändern. Lowa setzt deshalb eine weichere Zwischensohle ein, die für eine gute Dämpfung sorgt.
Mehr zum Thema Passformdiversität kannst du auch in diesem Beitrag nachlesen.

Trailrunning- vs. Multifunktions- vs. Wanderschuhe

Warum brauchst du überhaupt einen speziellen Schuh für deine Bergtour? Je nachdem wo du unterwegs bist, empfehlen wir einen Outdoorschuh zu wählen, der dir auf den Wegen und Pfaden eine griffige Sohle mit passendem Profil, die passende Steifigkeit für deinen Einsatzzweck, die nötige Dämpfung, gegebenenfalls wasserabweisendes und atmungsaktives Obermaterial und eventuell einen erhöhten Schaft für die nötige Stabilität im Fußgelenk bietet. 

Entscheidend ist immer was du vor hast. Je extremer deine Touren ausfallen, umso robuster sollte dein Schuh sein. Wenn du zum Beispiel eine Trekkingtour mit schwerem Rucksack und Zelt auf dem Rücken planst, brauchst du zwingend Knöchelhalt und solltest einen Wanderschuh wählen. Wenn du zwar nicht viele Kilometer wanderst, aber dafür im alpinen Terrain unterwegs bist, solltest du dich für einen Bergschuh mit hoher Steifigkeit entscheiden. Stehen dagegen flache Wanderungen auf dem Programm sind leichte Wanderschuhe in der Regel komfortabel. Das geringe Gewicht sorgt für ermüdungsfreies Laufen, luftige Materialien verbessern die Atmungsaktivität und trotzdem sind diese Modelle mit einer griffigen Profilsohle ausgestattet. 

Immer beliebter wurden in den letzten Jahren deshalb Trailrunning Schuhe. Der Begriff kann gegebenenfalls etwas irreführend. Du musst mit dieser Art von Outdoorschuh nicht zwingend die Berge hochlaufen. Viel mehr sind es multifunktionale Modelle, die über ausreichend Dämpfung verfügen, um gegebenenfalls damit laufen zu gehen. Sie eigenen sich aber auch hervorragend für leichte Wanderungen bei gutem Wetter und den vielfältigen Outdoor-Einsatz. In unserer Onlineberatung kannst du dich umfassend zu diesem Thema einlesen.

Die Optik muss stimmen…

Natürlich spielt die Optik auch bei der Wahl des Outdoorschuhs eine Rolle. Die Hersteller haben sich darauf eingestellt und mittlerweile eine tolle Auswahl an aufregenden Designs in ihr Sortiment ergänzt. So sind aufregende Muster, auffällige Sohlen, Pastellfarben oder eine besonders knallige Farbkombination absolut im Trend. 

Kein Wunder, dass gerade Trailrunning Modelle auch immer mehr in die Stadt zu sehen sind. Zum Beispiel sind die neuen Modelle von adidas oder der on Cloudventure echte Statement-Pieces.

Unsere Produktempfehlung -
der Salomon Pulsar Trail

Der Salomon Pulsar Trail ist ein toller Trailrunningschuh für Normalpronierer, die nach einem hohen Tragekomfort und optimaler Stabilität suchen. Die Sprengung liegt bei 6 mm und die Außensohle besitzt ca. 3,5 mm Noppentiefe - für einen tollen Grip auf verschiedenen Untergründen.

Salomon Pulsar Trail Pro Trailrunningschuh
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