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Trendsport Trailrunning: Einsteiger-Tipps & Schuhneuheiten

Trailrunning boomt: Das Laufen auf schmalen Pfaden und abseits des hektischen Alltags findet immer mehr Fans. Mit diesen Tipps gelingt dir der Einstieg. Außerdem gibt es auch dieses Jahr wieder brandneue Trailrunningschuhmodelle, die wir dir unbedingt vorstellen müssen ...

AM 22.03.2022 

Trailrunner

#1 Trailrunning geht (fast) überall

Klar, jede:r träumt von einsamen Alpen-Trails und atemberaubenden Gratüberschreitungen. Aber Trailrunning ist viel mehr als das und geht (fast) überall. Egal ob Teufelsberg, Odenwald oder Schwäbische Alb: In jeder Ecke Deutschlands haben TrailrunnerInnen ihr Revier. Mittlerweile gibt es sogar auch in vielen Stadtparks bestimmte Geländetrails für den Feierabend-Trailrun. Geeignete Strecken findest du in Apps und Tourenportalen wie GPSies, Outdooractive oder Komoot - oder auch in Wanderführern. Den Track lädst du am besten auf deine GPS-Uhr.

#2 So erkennst du gute Trailrunning-Laufschuhe

Es gibt nicht den einen perfekten Trailrunningschuh für jeden Fuß und jedes Terrain. Aber: Gute Exemplare erkennst du an einer profilierten, griffigen Außensohle, einem stabilen Fersenbereich und einer zuverlässigen Schnürung. Als Faustregel gilt: Je weicher und matschiger der Untergrund, umso grobstolliger sollte das Profil der Sohle sein. Je felsiger das Gelände, umso wichtiger ist eine ausreichende Dämpfung und ein Schutz gegen spitze Steine, Wurzeln & Co. Weiter unten stellen wir dir einige hochwertige Modelle vor.

#3 Mit Laufrucksack läuft’s besser

Frau beim Trailrunning

Gerade im Gebirge kann das Wetter schnell umschlagen und im Notfall musst du dir selbst helfen können. Handy, Wasser, Energiegels oder -riegel, wasserdichte Regenjacke, Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke und Stirnlampe gehören deshalb zur Pflichtausrüstung (übrigens auch bei vielen Trailrunning-Veranstaltungen). Um all das möglichst komfortabel zu transportieren, empfiehlt sich ein Laufrucksack. Der sitzt ähnlich wie eine Weste eng am Oberkörper und stört deshalb beim Laufen nicht. 10 bis 15 Liter Kapazität reichen übrigens völlig aus.

#4 Schritt für Schritt zum Ziel

Das Wichtigste zur Lauftechnik auf dem Trail: Schau nicht auf deine Füße, sondern „scanne“ das Gelände mit deinen Augen einige Meter im Voraus. Bergauflaufen strengt an, keine Frage. Doch mit kleinen, schnellen Schritten geht es deutlich leichter. Lande auf dem Vorfuß, um die Federkraft deiner Wadenmuskulatur zu nutzen. Wenn es besonders steil wird, ist es übrigens effizienter, in den Wanderschritt zu wechseln. Bergab gilt ähnlich wie beim Mountainbiken: Bloß nicht krampfhaft bremsen! Vertraue deinem Instinkt und finde deinen Flow.

#5 Laufen mit Stöcken: Allrad-Antrieb für Trailrunner

Faltstöcke sind ein super Hilfsmittel, um im Gelände auf Touren zu kommen. Bergauf entlastest du mit ihnen deine Waden- und Oberschenkelmuskulatur. In besonders steilen Anstiegen kannst du die Doppelstock-Technik einsetzen, um deine Armkraft in Vortrieb zu verwandeln. Bergab nutzt du die Stöcke, um die Balance zu halten. Stoße dich dazu im Scheitelpunkt der Kurve mit dem innenliegenden Stock ab. Am Anfang ist das ziemlich ungewohnt, aber Übung macht den Meister. 

Trailrunnerin nutzt Stöcke

Was du noch zum Trailrunning benötigst, kannst du im Folgenden unserem Videoberater entnehmen:

Schuhneuheiten im Trailrunning

Auch dieses Jahr gibt es wieder spannende Schuhneuheiten im Bereich Trailrunning! Wir stellen ein paar Trends vor ...

The North Face Vectiv Enduris II

Eine Neuheit im Bereich der Trailrunningschuhe ist der Vectiv Enduris II von The North Face. Der Schuh besitzt ein 3,5 mm Profil sowie eine besondere Gummimischung, wodurch du einen super Grip auf verschiedenen Untergründen hast. Durch seine stoßdämpfenden Eigenschaften eignet sich der Schuh gerade auch für längere Strecken super. Gleichzeitig besteht er aus leichten, atmungsaktiven Materialien und bietet höchste Stabilität, auch auf unebenem Gelände - dank Fersenplatzierungs-Technologie.

The North Face Vectiv Enduris II
© The North Face
SCOTT Supertrac 3
© Scott

Scott Supertrac 3

Eine weitere Neuheit ist der Supertrac 3 von Scott. Hier gibt es auch eine Ausführung mit GORE-TEX-Membran. So eignet sich der Schuh optimal für die verschiedensten Begebenheiten - von matschigen Trails bis hin zu felsigen Gebirgszügen. Durch das Obermaterial aus Nylon Ripstop besitzt der Schuh zudem eine hohe Belastbarkeit; das Zickzack-Profil mit großer, griffiger Oberfläche sorgt für maximale Traktion und geradlinige Kraftübertragung. AEROFOAM+ sorgt für einen gedämpften, aber stabilen Lauf und die eRIDE Zwischensohle fördert einen schnelleren und effizienteren Laufstil.

On Cloudvista

Der neue, innovative Cloudvista von ON ist ein besonders leichter Schuh, der sich am besten für gemäßigtes und urbanes Off-Road-Gelände eignet: Er richtet sich besonders an StädterInnen, die auf Park, Schotterwegen und um den See ins Trailrunning einsteigen möchten. Der Schuh besteht bis zu 20% aus recycelten Materialien, besitzt durch das CloudTec® mit HelionTM-Superfoam ein ausgewogenes Maß an Dämpfung und sorgt dank MissiongripTM-Außensohle für Traktion und den nötigen Grip.

ON Cloudvista
© ON
HOKA Speedgoat 4
© HOKA

Hoka Speedgoat 4

Der neue Speedgoat 4 von HOKA bietet Laufspaß ab dem ersten Meter: Sowohl Abschnitte über Teer und Asphalt, als auch Single Trails sind super laufbar - bei jeder Distanz. Gerade bei flacheren Passagen verleiht die Rocker Konstruktion ein sehr dynamisches, energiegeladenes Gefühl. Bei hohem Tempo besteht außerdem ein super Feedback zum Untergrund; wenn es bergauf geht, greift die Vibram Megagrip Außensohle und auf Downhills kommst du in den Genuss der extra Portion Dämpfung.

Was es bei der Wahl des richtigen Trailrunningschuhs zu beachten gibt, kannst du dem folgenden Video entnehmen:

Noch mehr Tipps zum Thema Trailrunning gefällig?

Dann schau auch mal im Blogartikel unserer Autorin Claire vorbei, die ihre persönlichen Must-Haves vorstellt und von ihren Erfahrungen bei einem Trailruning-Ultra berichtet.

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