Die coolsten Outdoor-Aktivitäten auf Barbados

Oberste Devise in der Urlaubsplanung aller Outdoor-Fans: Hauptsache, es wird nicht langweilig! Auf der Insel Barbados ist Langeweile ein Fremdwort: Hier findet jeder für jeden Tag spannende Aktivitäten. Wir verraten dir, welche Outdoor-Aktivitäten du auf Barbados nicht verpassen darfst.

Abenteuer im Paradies – gibt’s das?

Wer Barbados ausschließlich mit Palmen, Strand und seichtem Meer verbindet, wird staunen, wie viele Gegensätze Barbados zu bieten hat. Genauso vielfältig gestaltet sich das Angebot an spannenden Outdoor-Aktivitäten in atemberaubenden Landschaften rund um die Insel. Nach einem actionreichen Tag gönnt sich dann selbst der größte Abenteurer gerne eine Pause unter Palmen am türkisblauen Strand.

Wandern am wilden Atlantik

Im Osten von Barbados warten zahlreiche Wanderwege durch grüne Berglandschaften. Von schroffen Klippen aus eröffnet sich ein weiter Blick auf den dunkelblauen Atlantik und hinunter in kleine Buchten. Es besteht keine ernsthafte Gefahr, sich zu verlaufen, denn die meisten Wege führen irgendwann an die Küste. Wer doch einmal im Kreis läuft, trifft garantiert bald einen lächelnden Inselbewohner, der die passende Wegbeschreibung parat hat – übrigens auf Englisch, der offiziellen Insel-Sprache. Wer niemanden zum Mitwandern finden kann, kein Problem: einfach die Natur alleine genießen. Ein paar Gedanken dazu haben wir in unserem Blogbeitrag „Alleine wandern – warum eigentlich nicht?“.

Wer trotzdem nicht alleine losmarschieren will, der läuft mit etwas Glück dem 74-jährigen George Medford und seinen Mitstreitern von der Barbados Hiking Association über den Weg. Jeden Sonntag bei Sonnenaufgang machen sich Gruppen aus Einheimischen und Touristen, unterteilt nach Können und Streckenlänge, auf den Weg vorbei an felsigen Klippen. Wer sich zutraut, mit dem alten Herrn Schritt zu halten, ist jederzeit willkommen.

Die Teilnahme an der traditionsreichen Wander-Bewegung ist kostenlos. George ist mit seinem Schlapphut gerüstet gegen die starke Sonne und Temperaturen um die 30 Grad. Kleiner Tipp: der kluge Urlauber nimmt sich den routinierten Wandersmann als Beispiel und startet nicht ohne Funktionskleidung und Sonnenschutz.

Das Innenleben der Insel erkunden

Wo die Wellen des rauen Altantik gegen die Felsen peitschen, bilden sich wundersame Felsformationen. Mit ein wenig Entdecker-Gespür entdeckt man auf Barbados sogar versteckte Höhlen – doch Achtung! Besonders an der Nord- und Ostküste der Insel herrschen zum Teil sehr starke Strömungen und man sollte stets die Gezeiten im Blick haben. Allzu schnell schneidet einem andernfalls das Wasser den Rückweg ab. Wer also auf Erkundungstour in einsamen Buchten und Höhlen geht, sollte dies mit einer guten Portion Vorsicht tun.

Auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn auch nicht mehr ganz geheim, sind Harrison’s Cave, Coles Cave und die Animal Flower Cave. Letztere liegt an der nördlichsten Spitze der kleinen Insel und hält ein besonderes Naturwunder bereit: ein natürlicher Pool im Inneren der Höhle, den das Wasser geschaffen hat.

Mit Wellenreiter und Kite, auf der Insel zu jeder Zeit im Jahr

Barbados ist ein Paradies – besonders für Wassersportler. Wer sich mit einem Brett ins Wasser traut, findet rund um die Insel Surf- und Kite-Spots unterschiedlichster Schwierigkeits-Levels. Der Atlantik an der Ostküste von Barbados verspricht die größten Chancen auf gute Wellen – jedoch seid vorweg gewarnt: An den meisten Stränden im Osten der Insel herrschen starke Strömungen. Was ein Segen für erfahrene Wellenreiter sein mag, kann für Schwimmer gefährlich sein. Die beste Chance auf konstanten „Swell“ haben Wellenreiter zwischen November und April in der Gegend rund um Bathsheba an der Ostküste, mit einer vorherrschenden Nordost-Swellrichtung.

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Wassersport vom Feinsten: Kitesurfen an Traumstränden | Photo by SportScheck

Wer sich als Wellenreiter im türkisblauen Ozean im Westen der Insel auf seinem Brett an den schneeweißen Sand spülen lassen will, nutzt am besten den Nordswell zwischen Dezember und März. Interessant für Kiter: Durch ihre ausgesetzte Lage trumpft Barbados mit einer der besten Windstatistiken der Region auf. Die Bedingungen sind vor allem für fortgeschrittene Kiter und Wavekiter ideal – die Spots auf dieser Insel haben es in sich. Der bekannteste und am besten besuchte Spot der Insel ist Silver Rock Beach.

Dem Ozean auf den Grund gehen

Auf Schatzsuche im Meer geht man am besten mit Taucher-Ausrüstung. Über 200 Schiffswracks locken Unterwasser-Entdecker aus aller Welt. Ein Tauchgang zu einem Wrack oder einem der vielen bunten Riffe rund um die Insel lässt sich wunderbar mit einem abenteuerlichen Katamaran-Segeltörn verbinden, der einen zu den besten Spots bringt. Auch ein Schnorchel-Ausflug wird mit bunter Unterwasserwelt und nicht selten mit einem Besuch einer Schildkröte belohnt. Die anmutigigen Urwesen leben häufig in einem Schiffsbauch der fünf Wracks, die sich auf einem einzigen Tauchgang in der Carlisle Bay besichtigen lassen.

Beeindruckende Unterwasserwelt – ganz anders, aber genauso paradisisch wie an Land.

Mit dem Auto einmal um die Insel

Barbados ist ohne Frage ein Traum, wie er im Buche steht. Doch hat die kleine Insel weit mehr zu bieten als „nur“ ihre Strände mit schneeweißem Sand und türkisblauem Wasser. Die 470 Quadratkilometer stecken voller Überraschungen. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden will, leiht sich einen „Moke“ (ein kleines Auto mit offenem Verdeck) aus und macht sich auf den Weg zum nächsten Abenteuer. Wer früh aufbricht, schafft es, die Insel an nur einem Tag zu umrunden. Für alle Morgenmuffel – ein paar Tipps, wie’s mit dem frühen Aufstehen klappen kann, gibt es in unserem Blogartikel „Sportlich in den Tag“.

Nur eine Erinnerung noch, bevor ihr euch auf den Weg macht: Hier fährt man auf der linken Straßenseite.

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