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Laufen

FASZINATION TRAILRUNNING - DER EINSTIEG LEICHT GEMACHT

Gibt es was cooleres, als Laufen mit einzigartigen Naturerlebnissen, ungewohntem Terrain und der extra Portion Höhenmeter zu verbinden? Das finden auch die Trailgirls Anna und Theresa: Die beiden Schwestern bereiten sich gerade auf ihr erstes Trailrunning Event vor, berichten von ihren Erfahrungen und geben dir Insidertipps für den Einstieg in die Sportart. Außerdem testen sie ein Paar Trailrunningschuhe von HOKA für dich ...

Die beiden Trailgirls Anna und Theresa. Fotos © Tom Klocker

Hallo, wir sind Anna und Theresa! Wir sind Schwestern und kommen aus Tirol. Unser ganzes Leben lang waren wir bereits sportlich unterwegs und haben seit unserer Kindheit an schon alle möglichen Sportarten ausprobiert. Auch heute noch wollen wir uns nicht auf eine Sportart festlegen und lieben die Abwechslung.  
 
Wenn wir laufen waren, dann haben wir immer schon knackige Anstiege in den Bergen einer langen und flachen Strecke auf der Straße bevorzugt. Unsere ersten Erfahrungen im Trailrunning haben wir bei uns im Dorf gemacht, wenn wir die Wolfsklamm hinaufgelaufen sind: Die Wassermassen, die durch die Klamm rauschen, sowie die unbeschreiblich schöne Natur kombiniert mit Sport hat einen sehr besonderen Reiz für uns. Das ist auch das Schöne am Trailrunning, dass man in direkter Verbindung mit der Natur ist und gleichzeitig seinen Körper fordern kann. Bei keiner anderen Sportart entdeckt man so viele neue, versteckte Plätze wie beim Trailrunning - denn die Schönheit der Natur lauert abseits der Straßen aus einer ganz neuen Perspektive.

 

"Man muss seine körperlichen Grenzen immer wieder einmal neu kennenlernen, um diese dann überwinden zu können und stärker zu werden."

 

Vor dem Eiger Trail haben wir noch nie bei einem Trailrunning Event mitgemacht und somit ist die spezielle Vorbereitung für einen Lauf Event für uns ganz neu. Wir waren oft gemeinsam wandern und haben viele unvergessliche Momente in den Bergen erlebt. Jetzt freuen wir uns auf eine neue Herausforderung, bei der wir sicherlich an unser Grenzen stoßen werden. Aber man muss seine körperlichen Grenzen immer wieder einmal neu kennenlernen, um diese dann überwinden zu können und stärker zu werden.

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WAS IST EIGENTLICH TRAILRUNNING UND WIE STARTE ICH?

Vorab sollten wir einmal klären, was Trailrunning überhaupt bedeutet: Trailrunning ist das Laufen im Gelände, auf kleinen Pfaden, aber auch auf Schotterwegen, Bergauf und Bergab, über Stock und Stein, oft mit der Unterstützung von Stöcken, wenns steil hinauf geht. 

 

Wie starte ich? Eigentlich ganz einfach, Laufschuhe an und ab die Post. Jeder Lauf, der durch das Gelände geht, ist ein Trailrun. Bestmöglich läufst du nicht beim ersten Mal direkt einen ganzen Berg hoch, sondern suchst dir eine hügelige Strecke. Trailrunningblogs oder auch Wanderblogs bieten viele tolle Strecken und man hat meistens auch schon eine gute Übersicht der Kilometer und Höhenmeter. Wichtig ist, dass du dir am Anfang Zeit lässt und, wenn dir das Laufen zu anstrengend wird, einfach ein lockeres Tempo weitergehst. Die Laufgeschwindigkeit sollte hier anfangs einmal nicht im Mittelpunkt stehen - genieß' den Lauf und höre auf deinen Körper. 

LAUFTECHNIK

BERGAUF LAUFEN

Die größte Herausforderung beim Trailrunning ist vermutlich der Wechsel vom flachen Laufen am Asphalt zum Laufen auf schmalen Trails im Wald - und das dann auch noch bergauf. Aber keine Angst: Mit ein paar Tricks kommst du den Berg definitiv schneller hinauf!

 

Kleine Schritte sparen bergauf Kraft und halten den Puls niedrig; auch mit den Händen kannst du Druck auf die Oberschenkel ausüben und hast somit eine kleine Hilfe. Bestmöglich findest du deinen Rhythmus und versuchst diesen so gut wie möglich beizubehalten. 

 

Laufen am Vorfuß: Durch das Laufen am Mittel- und Vorderfuß bekommst du mehr Aufschwung und sparst Kraft. Bei längeren Passagen bergauf solltest du ab und zu auch mit der Ferse auftreten, um die Achillessehne zu entlasten. 

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BERGAB LAUFEN 

Beim Bergablaufen solltest du darauf achten, dass die Konzentration noch beibehalten wird - ansonsten ist die Verletzungsgefahr durch die erhöhte Geschwindigkeit um einiges höher. 

 

Kleine Schritte empfehlen wir auch beim Bergablaufen, um Kraft zu sparen und den Berg kontrollierter hinabzulaufen. 

 

Blickrichtung: Vorausschauendes Laufen ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb sollte der Blick immer einige Meter vor dem Trail liegen. 

 

Mittel- und Vorfußlauf: Auch bergab sollte die Wahl des Laufens wieder auf dem Mittel und Vorfußlauf liegen, denn das schont die Gelenke und du kannst Fehler beim Laufen schneller ausbessern als beim Fersenlauf. 

 

WELCHE AUSRÜSTUNG BENÖTIGE ICH FÜRS TRAILRUNNING?

BEKLEIDUNG

Zwecks Bekleidung ist ein kurzer Blick in den Wetterbericht vor einem längeren Trailrun absolut zu empfehlen, denn niemand will am Berg oder im Wald stehen und von einem möglichen Gewitter überrascht werden. Ob du dich nun für ein langärmliges oder kurzärmliges Outfit entscheidest, hängt natürlich in erster Linie vom Wetter ab. Sollte jedoch ein längerer Lauf geplant sein, ist es ratsam, eine Wind-/ Regenjacke sowie eine Kopfbedeckung mitzunehmen, um bei einem Wetterumschwung nicht zu frieren. 

EQUIPMENT

Auch in puncto Ausrüstung gibt's ein paar Sachen zu beachten: Bei längeren Läufen ist es sehr wichtig, dem Körper genug Flüssigkeit zuzuführen, deshalb empfehlen wir dir, einen kleinen Trailrunning-Rucksack mitzubringen. Diese sind sehr leicht und haben Platz für die wichtigsten Sachen sowie eine JackeStöcke (falls man sie beim Bergablaufen verstauen will), und natürlich etwas zu Trinken. Ratsam ist es auch das Handy mitzubringen, um im Notfall Hilfe rufen zu können. Ein Erste-Hilfe-Set inkl. Rettungsdecke ist hier auch sehr wichtig.

SCHUHE       

Deine Verbindung zum Boden sind deine Schuhe und deshalb sollten diese speziell fürs Trailrunning geeignet sein. Wichtig hierbei ist eine gute Dämpfung sowie ein optimaler Grip. Wir konnten in unserer Vorbereitung bereits den neuen Speedgoat 5 von HOKA testen und waren hier von der Stabilität sehr überzeugt. Mit diesem Schuh braucht man keine Eingewöhnungsphase mehr, man zieht den Schuh an und los geht’s. Ein weiterer Pluspunkt ist für uns die Dämpfung, die speziell bei langen Bergab-Phasen seine Vorteile hat. 

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Die neuen Speedgoat 5 Trailrunningschuhe von HOKA.

ZIELE SETZEN 

Zu guter Letzt gibt es von uns noch einen Tipp, der auch uns sehr geholfen hat, im Training zu bleiben und die Motivation hoch zu halten: Setz dir Ziele! Egal, ob es eine Strecke ist, die du ohne Pause laufen willst, oder ob es ein Trailrunning-Wettkampf ist, an dem du vorhast, teilzunehmen. Wenn du dein Ziel vor Augen hast, dann fällt es dir viel leichter, deinen inneren Schweinehund zu überwinden und einer Trailrunning-Einheit nach der Arbeit der Couch vorzuziehen. Und Sport macht den Kopf frei, lässt unsere Seele baumeln und ist - wie wir alle wissen - gut für den Geist und die Seele sowie natürlich auch unsere körperliche Fitness. 

 

Also, ab in die Laufschuhe und los gehts!

 

Wir wünschen dir viel Spaß!

 

Anna und Theresa 

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