Laufen mit Hund: Das solltest du beachten

Der beste Freund des Menschen kann eine große Bereicherung beim Joggen sein. Hunde gestalten einsame Läufe abwechslungsreich und sind als Pacemaker die idealen Trainingspartner. Was du über das Laufen mit deinem Hund wissen solltest, erfährst du im neuesten Blogpost von SportScheck.
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Photo by Jamie Street on Unsplash

Nicht alle Hunderassen sind gleichermaßen geeignet

Jagd- und Hütehunderassen sind die idealen Laufpartner für lange und schnelle Läufe. Der Australien Shepherd, der Border Collie, der Weimeraner und auch Jack Russel Terrier eignen sich besonders gut. Der Mops, die Französische Bulldogge und auch der Bernhardiner hingegen haben Schwierigkeiten mit solchen Läufen.

Abhängig von der Rasse ist auch, wann du deinen Hund das erste Mal mit zum Joggen nehmen kannst. Normalerweise sind die Tiere mit acht Monaten bis anderthalb Jahren voll belastbar. Wichtig ist auch, den Hund langsam an die hohe Belastung zu gewöhnen und ihn nicht beim ersten Lauf direkt 12 km abzuverlangen.

Sollte dein Hund beim Laufen nicht an der Leine sein, wird er mehr Kilometer reißen als du. Da er dir höchstwahrscheinlich nicht die ganze Zeit brav nebenher läuft, sondern kreuz und quer durch die Wälder, Felder und Büsche. Auch deswegen sollten die Anfangsrunden etwas kleiner ausfallen. Sobald dein Hund locker neben dir her läuft und auf deine Kommandos hört, kannst du die Distanz nach und nach erhöhen.

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Wenn Leinenpflicht besteht, benutze die richtige Leine zum Joggen

In der Eingewöhnungsphase und bei Leinenpflicht solltest du auf ein Brustgeschirr für deinen Hund zurückgreifen. Am besten eignet sich für das andere Ende der Leine ein Hüftgurt für dich. Somit hältst du dich stabiler, wenn dein Hund plötzlich auf die Idee kommt, loszurennen und dich mitzuziehen.

Das richtige Tempo: Wer hat die Nase vorn?

Grundsätzlich sollte der Läufer das Tempo vorgeben und nicht der Hund. Doch es kann zu Übermut und Freude über das bevorstehende Abenteuer kommen und das Tier zieht mit Unmengen Kraft am Geschirr. Die Kunst ist, einen guten Kompromiss zwischen Abenteuerlust des Hundes und normaler Laufgeschwindigkeit des Halters zu finden. Ideal ist hier, wenn die Leine locker durchhängt.

Läuft dein Hund langsamer, passe dich seiner Geschwindigkeit an und schaue nach, ob es ihm gut geht. Gib ihm außerdem genug Möglichkeiten zur Pause und zum Schnüffeln. Läufst du vorweg, wenn dein Hund sein Geschäft verrichtet, muss er ständig hinter dir her rennen.

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Beim Laufen mit dem Hund steht der Vierbeiner im Vordergrund | Photo by Tadeusz Lakota on Unsplash

Die richtige Laufstrecke: Asphalt oder Waldweg?

Perfekt ist ein weicher Untergrund für deinen Hund beim Laufen. Waldboden, Wiese und Sand eignen sich besonders gut. Damit wird der Lauf auch anspruchsvoller für dich – eine gute Kombination! Auf Asphalt hingegen kann sich dein Hund schnell die Pfoten wund laufen.

Außerdem wichtig: Eine Stunde vor dem Lauf sollte dein Hund nichts mehr zum Fressen bekommen.

Beobachte deinen Hund

Beim Training mit deinem Hund hat sein Wohl oberste Priorität. An besonders warmen Tagen solltest du ihn also nicht mit zum Laufen nehmen. Bei Minusgraden sollten sie sich im einstelligen Bereich befinden. Tempo oder Intervallläufe solltest du ebenso besser alleine bestreiten.

Auch Hunde können Muskelkater bekommen. Beobachte deinen Hund also zwei Tage nach dem Lauf genau. Hat er einen unrunden, steifen Gang, kann das am Muskelkater liegen. Schone ihn dann besser und schiebe eine weitere gemeinsame Laufrunde besser nach hinten. Ansonsten konditionierst du deinen Hund darauf, dass Laufen gleich Schmerz bedeutet und irgendwann wird er sich vielleicht sträuben, mitzukommen.

Achte auf das Verhalten deines Hundes auch während des Laufens. Genehmige ihm genug Pausen. Bei folgenden Anzeichen solltest du sofort anhalten: Zeigt dein Hund schnelles und starkes Hecheln, eine tiefrote Zunge, verweigert die Bewegung, hat extrem zurückgezogene Lefzen oder blasse Mundschleimhäute ist eine lange Pause angesagt.

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