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Sportsocken - Der große Socken Check


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Während bei der Schuhwahl meist sehr ausgiebig probiert und Probe gelaufen wird, sieht es unter dem supermodernen Sneaker oft noch ziemlich old-fashioned aus. Doch gerade Füßlinge, Socken und Strümpfe sind es, die für Leistung und Wohlbefinden im Sport eine ausgesprochen wichtige Rolle spielen. Anstatt in Fußpuder und Blasenpflaster solltest du also lieber in gute Sportsocken investieren.


Der richtige Form- und Materialmix


Wohl dem, der in den 70er Jahren eine handwerklich begabte Freundin hatte. Denn er konnte sich schon damals über intelligent designte Strümpfe mit doppelt gestrickter Ferse freuen, während seine Bergkameraden immer noch mit recht primitiven Einheitsdampfsocken vorlieb nehmen mussten. Inzwischen hat sich bei der Fußbekleidung einiges getan, und das war auch dringend nötig. Denn der menschliche Fuß ist recht komplex aufgebaut, und ebenso komplex sind die verschiedenen Belastungen, die beim Sport auf ihn wirken. Dementsprechend müssen gute Sportsocken dort dicker und weicher ausfallen, wo viel Kraft übertragen wird, sonst gibt es schnell Druckstellen und Blasen.

Aber nicht nur mechanische Belastungen sind es, die zu Fußproblemen führen, auch die Feuchtigkeit macht der Haut zu schaffen. Vom Schweiß aufgeweichte Haut ist viel empfindlicher als trockene, daher ist ein guter Feuchtigkeitstransport umso wichtiger, je länger der Schuh getragen werden muss. Aber jedes Material hat seine Grenzen. Gerade bei längeren und schweißtreibenden Touren kann es daher sinnvoll sein, zwischendurch mal die Socken zu wechseln.


Kompression statt Blutstau


Ein weiteres Dauerthema bei den Sportsocken ist das Bündchen. Die Socke soll ja schließlich auch bei Belastung nicht rutschen, sie darf aber auf keinen Fall eine Stauung am Bein auslösen. Ein gleichmäßiger Druck aufs gesamte Bein, eine gradiente Kompression, ist aber oft durchaus erwünscht. All diese Faktoren haben die Hersteller sehr genau untersucht und studiert. Das siehst du den heutigen Sportsocken sehr deutlich an. Sie sind in viele verschiedene Zonen untergliedert, die sich entsprechend der Belastungsmuster und der Feuchtigkeitsverteilung um den Fuß gruppieren.

Ein vielfältiger Mix aus Strickmustern und Materialien polstert und unterstützt den Fuß und hält ihn trocken. Die allermeisten anspruchsvollen Sportsocken sind heute für den rechten und linken Fuß unterschiedlich angepasst, nur so kann man der Fußform wirklich gerecht werden. Für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche gibt es mittlerweile auch sogenannte Kompressionssocken, die das Bindegewebe stützen und als Widerlager für die Muskelpumpe dienen. Mit ihnen erreichst du eine bessere Durchblutung und damit bessere Leistungen bei weniger Muskelkater. Weitere Informationen zum Thema Kompressionsbekleidung findest du hier.

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Wie so eine moderne Sportsocke aussieht, hängt sehr von der jeweiligen Sportart ab. Hier ein paar typische Beispiele:


Jogging-Füßlinge: immer schön unter dem Schuhrand

Für den kurzen Jogging-Ausflug in die Isarauen kann es Frau ruhig etwas leichter angehen lassen.Laufschuhe

SportScheck:/Grafiken/sonstige/sonstige/Nike Sportsocken.jpgsind heute meist gut belüftet und gepolstert, außerdem sind bei dieser Trainingsform auch keine plötzlichen Richtungsänderungen erforderlich. Damit bleiben die Belastungen für die Füße recht gering. Sichtbare Socken in Verbindung mit kurzen Hosen sind für viele immer noch ein modisches No-Go. Sich barfuß in die Schuhe zu zwängen, ist allerdings keine gute Idee.

Besser ausgerüstet bist du da schon mit den
Sportsocken von Nike, die es in Limette, Weiß und Pink gibt. Diese Füßlinge sind an die Form der Laufschuhe angepasst und damit fast unsichtbar. Dennoch bieten sie eine leichte Dämpfung im Fersen- und Fußspitzenbereich und unterstützen die Fußwölbung. Ein Funktions-Mischgewebe aus Nylon, Polyester und Elastan beugt feuchten Füßen vor.

Trekking-Socken: Fit für die Mehrtages-Tour


SportScheck:/Grafiken/sonstige/sonstige/Falke Socken.jpgEtwas anders sieht die Belastungskurve beim Trekking oder Bergsteigen aus. Hier dürfen die Schuhe nicht zu nachgiebig sein, denn sie sollen vor allem Halt geben und vor Verletzungen schützen. Eine Tour dauert oft mehrere Tage.

Durch die Langzeitbelastung steigen die Anforderungen an die Polsterung wie auch an den Feuchtigkeitstransport. Daher dürfen es durchaus etwas verstärkte Wandersocken sein, zum Beispiel die von Falke. Rist- und Knöchelpolster schützen den Fuß. An den Ballen ist die Socke besonders weich. Verstärkung und Air Channels an den Belastungszonen wie auch der weiche Komfortbund garantieren ein angenehmes Tragegefühl. Besonders wichtig, gerade für längere Bergwanderungen:

Ein Mischgewebe mit 20 Prozent Wollanteil hemmt Bakterien und damit auch die Geruchsentwicklung im Biwak.


Wintersportsocken: weich und warm dank Wolle

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Wolle ist auch ein gutes Material, wenn es um Skisocken geht. Beim Carven müssen die Füße einiges leisten, sind aber wenig in Bewegung und durch den Skischuh ziemlich dicht umschlossen.

Sportsocken mit hohem Merino-Anteilsind hier die richtige Wahl: Merinowolle ist weich, warm und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Weitere Informationen über Merinowolle findest du hier.


Skisocken sollten bis unters Knie reichen, damit das Bündchen nicht unter den Schuhrand rutscht.


Fußball: Polsterung mit viel Bewegungsfreiheit





SportScheck:/Grafiken/Content-Marketing/DFB Stutzen.jpgKurz, aber heftig, das ist die Devise beim Fußball. "Ein Spiel dauert 90 Minuten", das wissen wir seit Sepp Herberger ganz genau. Aber in diesen 90 Minuten laufen Spitzenprofis an die zehn Kilometer.

Schnelle Drehungen, Gewichtsverlagerungen, Sprints, Stopps und die vielen Ballkontakte machen den Füßen zu schaffen. Die Schuhe dürfen also nicht zu weich sein, weil zum Teil sehr hohe Kräfte übertragen werden müssen. Dementsprechend müssen die Sportsocken - Pardon: die Stutzen - an den Kicker-typischen Belastungsstellen besonders gut gepolstert und verarbeitet sein.

Ansonsten ist maximale Bewegungsfreiheit angesagt - und natürlich ein gewisses Vereins- und Nationalethos, zum Beispiel mit den adidas DFB Fußball-Stutzen. Sie sind eine Replika zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014.

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