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Kletterhelme – für eine unversehrte Rückkehr von der Bergtour


Kletterhelme verhindern beim Klettern Kopfverletzungen und können dir unter Umständen sogar das Leben retten. Diese Helme findest du in einer großen Auswahl in unserem Onlineshop. Wir führen die Produkte vieler Sportlabels und können dir Kletterhelme für Damen, Herren und Kinder in zahlreichen Ausführungen anbieten.


Kletterhelme bieten durch ihre stabilen Außenschalen einen guten Schutz bei einem Steinschlag oder einem Sturz. Diese Außenschalen werden aus besonders leichten, aber trotzdem robusten und bruchfesten Materialien wie Polycarbonat oder ABS hergestellt. Einige Modelle besitzen eine zusätzliche Innenschale, die Stöße absorbiert und dadurch für weitere Sicherheit sorgt. Sie wird oft aus aufgeschäumten Materialien wie Polystyrol hergestellt. Andere sind dagegen mit einem Polster oder einem Innenfutter ausgestattet. Das Innenfutter besteht häufig aus einem atmungsaktiven Material, sodass ausreichend frische Luft an deinen Kopf strömen kann. Es ist oft herausnehmbar und lässt sich bei Bedarf in der Maschine waschen. Für noch mehr Komfort und einen guten Sitz sorgt ein Kopfband aus einem weichen und elastischen Material.


Die Einstellmöglichkeiten bei Kletterhelmen


Kletterhelme besitzen ein verstellbares Fixierungsband. Es lässt sich festzurren oder mit einer magnetischen Schnalle verschließen, damit der Helm sicher auf dem Kopf sitzt und beim Klettern nicht verrutscht. Dieses Kopfband kannst du in der Schale verstauen, damit es auf deinen Fahrten in die Berge während des Transports nicht beschädigt wird. Die Innenschale lässt sich meist durch ein Drehrad im hinteren Bereich des Helms verstellen und dadurch genau an deine Kopfgröße anpassen. Kletterhelme sind trotz ihrer guten Schutzfunktion relativ leicht, damit sie dir das Klettern nicht erschweren. Ihr Gewicht liegt meist im Bereich von nur 200 bis 300 Gramm.


Praktische Extras sorgen für noch mehr Komfort


Kletterhelme sind oft mit Lüftungsöffnungen und zum Teil sogar mit Lüftungskanälen ausgestattet. Vor allem an heißen Tagen sorgen diese schmalen Öffnungen und Kanäle dafür, dass die Luft unter dem Helm immer wieder ausgetauscht wird und kein Hitzestau entsteht. So gerät deine Kopfhaut nicht ins Schwitzen. Weitere Extras bei einigen Modellen sind Clips, an denen du eine Stirnlampe befestigten kannst. Sollte der Abstieg etwas länger als erwartet dauern, hast du daher selbst in der Dämmerung genügend Licht. Viele Helme besitzen mehrere dieser Clips, sodass du selbst entscheidest, an welcher Stelle die Stirnlampe für dich am nützlichsten ist. Achte bei der Bestellung eines Kletterhelms in unserem Onlineshop SportScheck deshalb auch auf diese Details, damit du bei deiner nächsten Tour optimal und sicher ausgestattet bist!


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Kletterhelme (30 Artikel)

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Warum brauche ich einen Kletterhelm?


Egal ob beim Sportklettern draußen am Fels, im Klettersteig oder bei alpinen Bergtouren – ein Kletterhelm bietet dir ein deutliches Plus an Sicherheit und schützt dich vor herabfallenden Steinen oder möglichen Verletzungen.

Dank der robusten Außenschale aus bruchfesten Materialien wird das Risiko deutlich minimiert, dass du dir am Kopf schwere Verletzungen zuziehst und selbst kleinste Steinchen zu lebensbedrohlichen Geschossen werden. Einzelne Modelle sind sogar mit einer Innenschale aus aufgeschäumtem Material ausgestattet, das die Fall- bzw. Aufprallenergie absorbiert und bei heftigen Stößen sogar verformen kann. Dadurch werden schwere Hirnerschütterungen verhindert und die generellen Risiken entschieden minimiert.




Welche Arten von Kletterhelmen gibt es?


Je nach Einsatzgebiet und Aktivität kannst du zwischen drei verschiedenen Arten an Kletterhelmen wählen, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile besitzen. Unabhängig davon bietet dir aber jedes einzelne Modell recht unterschiedliche Funktionalitäten – angefangen bei der Anzahl der Belüftungsschlitze über praktische Stirnlampenclips bis hin zum Tragekomfort. Für welche Variante du dich letztendlich entscheidest, liegt also ganz an dir bzw. an dem Modell, das am besten zu deiner individuellen Kopfform passt.


Hartschalenhelme

Der Klassiker unter den Kletterhelmen besteht aus einer Schale aus festem Kunststoff, in der ein Gurtsystem fixiert ist. Im Falle eines Aufpralls wird die Belastung über die Gurte auf den ganzen Kopf verteilt. Desto größer die Belastung dabei ausfällt, umso mehr dehnen sich die Bänder aus. Helme dieser Art sind recht robust, fallen dafür aber meist recht schwer ins Gewicht und bieten eine weniger gute Luftzirkulation. Häufig kommen solche "Arbeitshelme" beim Industrieklettern zum Einsatz.


Hartschaumhelme

Sind vom Aufbau her ähnlich einem Fahrradhelm konstruiert. Nur mit dem Unterschied, dass die Lüftungsschlitze deutlich kleiner ausfallen bzw. anders angeordnet sind, damit selbst kleinste Geschosse nicht bis zum Kopf durchdringen können. Bei den sogenannten In-Mold-Helmen wird ein Hartschaumkern in eine dünne Schale aus Polycarbonat gespritzt. Bei Belastung nimmt diese Verbindung die einwirkende Energie auf, verformt sich und wird dadurch mehr oder weniger unbrauchbar.


Hybridhelme

Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einem Hartschalen- sowie einem Hartschaumhelm. Helme dieses Typs verfügen meistens über eine harte Außenschale, in der sich ein Schaumkern aus EPS oder anderen Materialien befindet. Neben einem verhältnismäßig geringen Gewicht bietet diese Art Helm in der Regel ein optimiertes Belüftungssystem, da sich zwischen Außenschicht und Innenkern mehr Platz für eine adäquate Luftzirkulation befindet.




Die Wahl des richtigen Kletterhelms


Wie muss ein Kletterhelm sitzen?


Bei der Wahl des passenden Kletterhelms sind vor allem drei Kriterien zu beachten: Passform, Tragekomfort und Gewicht. Denn wenn ein Helm drückt, auf lange Sicht zu schwer auf dem Kopf lastet oder einfach unbequem ist, setzt du ihn in der Regel nur widerwillig auf.


KAUFTIPP: Miss vorab deinen Kopfumfang auf Höhe der Schläfen mit einem Schneidermaßband. Liegst du zwischen zwei verschiedenen Größen, solltest du lieber zum nächstgrößeren Modell greifen.

Gewicht: Moderne Helme wiegen zwischen 200 bis 400 Gramm, je nachdem ob gewichtsreduzierende Materialien wie Karbon verwendet werden. Im Zweifel greifst du also immer zur leichteren Variante, auch wenn diese etwas teurer sein sollte.


Passform: Ob ein Helm richtig sitzt, merkst du schon bei der Anprobe. Stell den Helm exakt auf deinen Kopfumfang ein – sei es nun mittels Drehrad, Schieber oder Justierung des innenliegenden Gurtsystems. Wenn du nun deinen Kopf ruckartig drehst oder nach vorn bzw. hinten kippst, sollte der Helm weder wackeln noch vom Kopf fallen.


Größe: Besitzt der Kletterhelm zu viel Spiel oder steckt förmlich auf deinem Kopf, dann ist er entsprechend zu groß oder zu klein. Kletterhelme werden entweder als Einheitsgröße angeboten oder sind dank anpassbarer Systeme in den Größen S/M (ca. 52-57 cm) und L/XL (ca. 56-63 cm) verfügbar. Für Frauen und Kinder gibt es zudem noch spezielle Sondergrößen.



Welche Rolle spielt die Farbe eines Kletterhelms?


Bei der Wahl des Helms sollte die Farbe eigentlich eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dennoch empfiehlt es sich zu überdenken, was für Aktivitäten du damit geplant hast. Bist du eher in heißeren Regionen unterwegs und der Sonne ständig ausgesetzt, empfiehlt es sich nicht, eine dunkle Farbe zu wählen. Denn dadurch kann sich der Kletterhelm recht schnell stark aufheizen und du beginnst darunter zügig zu schwitzen. Signalfarben hingegen sind generell zu empfehlen, da du dadurch besser geordet werden kannst, sollte die Bergrettung dich doch einmal in unwegsamen Gelände suchen.




Wann muss ich einen Kletterhelm austauschen?


Reine Hartschalenhelme besitzen eine deutlich längere Lebensdauer als reine Hartschaum oder Hybrid-Helme. Grund hierfür ist das verwendete Material, das mit der Zeit altert, porös wird und dir aufgrund zunehmend schlechteren Energieabsorbierung somit nicht mehr die maximale Sicherheit bieten kann. In der Regel beläuft sich die empfohlene "Haltbarkeit" eines Kletterhelms auf 5 Jahre – je nach Häufigkeit des Einsatzes. Und sollte dein Helm einen Stein abgefangen oder dich bei einem Sturz erfolgreich vor einer Kopfverletzung bewahrt haben, solltest du auf einen erneuten Einsatz sowieso verzichten.


GUT ZU WISSEN: Ein Hartschalenhelm hält notfalls auch mehrere Stöße aus, allerdings können die Bänder des Gurtsystems irgendwann keine Energie mehr aufnehmen und der Helm muss ersetzt werden.



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