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Boxen


Boxen gehört als eine sogenannte Kernsportart seit den Sommerspielen 1904 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri zum olympischen Sportprogramm. Das Boxen beziehungsweise der Boxsport gliedert sich in das Amateur- sowie in das Profiboxen. In Deutschland wird das olympische Boxen, also das Amateurboxen, vom Deutschen Boxsport-Verband, der DBV mit Sitz in Kassel organisiert. Der DBV ist Mitglied in der European Boxing Confederation, der EABA sowie in der AIBA, dem Weltverband Association Internationale de Boxe Amateure. Dadurch besteht die Anbindung an das IOC und an die Olympischen Spiele.


Amateurboxen vom Verein bis zur olympischen Medaille


Im Boxen beginnt jeder Sportler im sogenannten Amateurlager. Das sind im DBV die Vereine und Landesverbände. Hier wird das Boxen in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen gelehrt sowie trainiert. Es besteht ein straff organisiertes und gut strukturiertes Wettkampfsystem mit Bundesliga und Meisterschaften. Die besten Boxer qualifizieren sich für die Nationalmannschaft, für die Europa- sowie für die Weltmeisterschaften. Boxen ist sowohl ein Mannschafts- als auch ein Einzelsport. Umgangssprachlich wird bei einem Team von der Staffel im Boxen, der Boxstaffel gesprochen. Die erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen mit Medaille und Platzierung ist für viele Amateurboxer mit einem Wechsel hin zum Profisport verbunden. Dort ist vieles anders; von der Zahl der Runden, die geboxt werden bis hin zum Verdienst, der für jeden Boxkampf auszuhandelnden Boxerbörse.


Mehrere Boxverbände im Profisport


Im Gegensatz zum Amateursport mit einem einzigen Weltverband ist sich der Profiboxsport weltweit keineswegs einig. So existieren mit der International Boxing Federation IBF, der World Boxing Association WBA, dem World Boxing Council WBC und der World Boxing Organization WBO zurzeit vier Verbände. Jeder von ihnen trägt seine eigenen Meisterschaften mit Qualifikationskämpfen in den einzelnen Gewichtsklassen aus. Der Weltmeister erhält den begehrten Gürtel in der jeweiligen Gewichtsklasse. Vor diesem Hintergrund gibt es immer mehrere Weltmeister. Die deutschen Profiboxer Vitali und Wladimir Klitschko sind Inhaber aller Weltmeistergürtel im Schwergewicht. Es ist ihr gemeinsamer Stolz, dass die Familie Klitschko in allen Profi-Weltboxverbänden den amtierenden Weltmeister im Schwergewicht stellt. Die umgangssprachlichen Boxställe sind kommerzielle Unternehmen, die im Profiboxen die einzelnen Boxkämpfe organisieren und vermarkten. Veranstalter ist der jeweilige Weltboxverband, unter dessen Regie der Qualifikations- oder Weltmeisterschaftskampf stattfindet.


Amateure boxen drei, Profis boxen bis zu zwölf Runden


Die sportlichen Unterschiede zwischen Amateuren und Profis sind groß und gravierend. Alle Amateure boxen mit Kopfschutz, die Profis lediglich mit einem Mundschutz zur Vermeidung von Verletzungen an Zähnen und Kieferknochen. Der Amateurboxkampf dauert drei Runden zu je drei Minuten. Im Profiboxen ist die Rundendauer dieselbe, während die Zahl der Runden frei vereinbart wird. Im Schwergewicht beispielsweise boxen die beiden Profisportler über zwölf Runden.

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